Category : MTB

Seven Summits 23. Juli 2016

Hallo liebe Radelfreunde,

auch dieses Jahr laden wir Euch wieder ein, am 23. Juli 2016 an unserem MTB-Klassiker "Seven Summits" teilzunehmen.

Seinerzeit von Bernd Blauert-Segna vom Alpenverein ins Leben gerufen, steigt in diesem Jahr nunmehr die siebte Veranstaltung dieser Art. Da unser lieber Bernd das Event aus gesundheitlichen Gründen (obwohl fit wie ein Turnschuh) nicht mehr begleiten darf, haben wir "Freie RADikale" uns dazu entschieden, die Tradition unter unserer Leitung fortzusetzen. Im letzten Jahr konnten wir ein Rekordbeteiligung von knapp 25 Radlern verzeichnen! Wir waren bei knapp 40 Grad Außentemperatur unterwegs und haben z.T. unsere eigenen körperlichen Grenzen damit schlicht niedergetrampelt und hinter uns gelassen! Trotz der Federn, die wir damit rein körperlich lassen mußten, hatten wir wieder viel Spaß und waren hinterher stolz wie Oskar, als wir staubig und erschöpft am Bahnhof in Völksen ankamen. Ein paar ganz Verwegene sind sogar noch von Völksen nach Hannover zurückgeradelt…
Also: Wer will nochmal? Wer hat noch nicht?
Wichtige Voraussetzungen zur Teilnahme: Geländegängiges Fahrrad (idealerweise ein MTB), Helm, Verpflegung (Essen/Trinken), ggfs. Regensachen… Und: ein bißchen Kondition wäre wünschenswert! Natürlich darf jeder jederzeit auch gern abkürzen und (unter Abmeldung beim Veranstalter) die Gruppe verlassen und nach Hause radeln oder mit dem Zug heimfahren. Ansonsten werden wir dafür sorgen, dass wir alle Teilnehmer vollständig ins Ziel bringen, es wird niemand zurückgelassen!
Wir werden zwischendurch Pausen einlegen und auch die Möglichkeit haben, unsere Vorräte wieder aufzufüllen (Supermarkt in Bad Münder und Salzhemmendorf).
Die Teilnahme an dieser privaten Veranstaltung ist kostenlos und erfolgt in allen Belangen auf eigenes Risiko unter Ausschluß jeglicher Haftung des Veranstalters!
In diesem Sinne: Wir sehen uns!

RADikale Grüße

Susanne Noltemeyer

7summits2016

Harzer Mountainbike Cup 2015

IMG_8323Nachdem der Umfang der Rennserie in den letzten Jahren kontinuierlich abgenommen hatte (nur 3 Rennen in 2014) konnte dieses Jahr erstmals wieder ein Aufwärtstrend verzeichnet werden und der Harzcup stand mit insgesamt 4 Veranstaltungen in allen 3 Harzer Bundesländern und einer spannenden Mischung recht unterschiedlicher Rennen auf dem Terminplan.

Wie immer machte der "Frühjahrsklassiker" in Bad Harzburg den Anfang, das auf der Mitteldistanz konditionell dieses Jahr wohl anspruchvollste Rennen mit ca. 1600 hm, das zudem mit einigen schnellen und ruppigen Trailabfahrten aufwarten kann und so immer ein echter Gradmesser der Form zu Saisonbeginn ist.

Dies war vor 4 Jahren mein erstes Rennen, das ich seitdem nie ausgelassen habe. Dementsprechend war die Strecke hinreichend bekannt was zusammen mit der über die Jahre immer weiter verbesserten Fahrtechnik und dem ebenfalls stark verbessertem Material (dieses Mal am Flash erstmals mit SRAM X0 Type 2 Schaltwerk = keine Probleme mit abgesprungener oder klemmender Kette mehr) fast zwangsläufig zu immer besseren Zeiten, gerade auch durch die schneller gefahrenen Trailabfahrten führte. Da Bad Harzburg immer wesentlich mehr Starter anzieht, als die anderen Rennen (197 Starter auf der Mitteldistanz, davon allein 29 in meiner Ü50 Klasse) waren natürlich etliche starke Leute am Start, so daß ich eher mit keiner herausragenden Platzierung rechnen konnte.

 

IMG_5547Das Rennen lief eigentlich "wie immer": jede Runde zu Beginn ca. 500 hm am Stück hochquälen, dabei in der ersten Runde Stau, dann auf den ruppigen Stücken möglichst fliegen lassen, die Wasserdurchfahrt ohne Reifenschaden nehmen, die fiese letzte Steigung bewältigen, bei der Rundendurchfahrt ein Gel für neue Energie einwerfen und ab Ende der 2. Runde dann auf die Krämpfe vorbereiten, die mich in der Schlußphase immer zuverlässig heimsuchen, weil das bisherige Training halt doch zu viele Flachetappen umfasst hat. Nichtsdestotrotz schaffe ich es dennoch immer mit Anstand ins Ziel, dieses Jahr sogar auf dem 6. Platz in meiner AK, meine bisher beste Bad Harzburg Platzierung. Das war für den Cup schon mal ein guter Anfang und das gute Gefühl wurde nur durch die Information etwas getrübt, dass die beiden stärksten Fahrer weit und breit dieses Jahr den gesamten Cup fahren würden und ich somit maximal um den 3. Gesamtplatz würde fahren können.

Zwei Wochen später ging's dann Anfang Mai gleich in Hohegeiß weiter, aus meiner Sicht das unspektakulärste Rennen der Serie, da braucht man auch nicht viel mehr Worte drüber zu verlieren (Platz 5 AK).

Nach diesem Saisonauftakt war dann erstmal etwas Zeit die noch vorhandenen Defizite mit weiterem Training auszugleichen. Ein "Spaßrennen" (Schäferwerk-Marathon Dassel) bin ich auch noch gefahren, wo ich mich kurz vor dem Ziel an dritter Stelle (AK) liegend noch habe überholen lassen, im Ziel dann 5 Sekunden Rückstand auf Platz 3, super…

Im Harzcup stand Ende Juni dann das Rennen in Sülzhayn (bei Ellrich) an, kurz hinter der Landesgrenze von NIedersachsen in Thüringen, Neuland für mich. Also am Wochenende vor dem Rennen das Rad ins Auto geladen und hingefahren. Der Einstieg in die Strecke war im dichten Gewusel der GPS Wegpunkte nicht so richtig auszumachen, aber dann ging's klar immer bergauf und nachher wieder runter (kommt einem bekannt vor). Ein Teil der Abfahrten war auf eklig schnellen und rutschigen Schotterstrecken, die ich schön vorsichtig und konzentriert in Angriff nahm. Eine relativ enge Kurve nach langer gerader Abfahrt konnte zum Glück rechtzeitig ausgemacht werden, schön abbremsen und erstmal langsam durch. Nur blöd, wenn man dann das Gehirn einfach abschaltet. So habe ich mich, als eigentlich schon alles gelaufen war, doch noch schön in der Kurve auf dem Schotter langgelegt und eine richtig schön blutende Schürfwunde am rechten Ellenbogen zugezogen. Na prima, der Tag war gelaufen und die Rennteilnahme in Gefahr.

IMG_1146Die nächsten Tage wurden fleissig durchgesuppte Verbände gewechselt und die mentale Verfassung behutsam wieder aufgebaut. Dann zeichnete sich zum Glück ab Mitte der Woche ab, dass ich das Rennen wohl aufnehmen können würde. Also nach Wochenfrist bei schönem Wetter wieder frühmorgens auf den Weg nach Sülzhayn gemacht, nachdem es in den Tagen zuvor noch ergiebig geschüttet hatte. Und so zeigte sich dann im Rennverlauf auch, daß weniger die Schotterstrecken als die total durchweichten Trails im Wald heute die Herausforderungen sein würden. Auch hier waren 3 Runden auf der Mittelstrecke zu bewältigen und ich merkte schon in der ersten, dass mir die Anstiege heute mehr Probleme als sonst bereiteten. Trotzdem konnte ich Runde 1 und 2 noch ganz anständig und mit identischen Rundenzeiten abwickeln, aber gleich im ersten Ansteg zu Beginn Runde 3 kamen die Krämpfe und als die dann durch Entschleunigen des Tempos überwunden werden konnten auch noch der Einbruch. Jetzt war nur noch Durchkommen angesagt, um nicht zu viele Platzierungen und Punkte zu verlieren, aber es wurden dann doch eine ganze Menge. Am Ende stand nur ein 9. Platz zu Buche, heute durfte mich (fast) jeder überholen.

Mit noch 3 Punkten Vorsprung auf dem 3. Platz der Gesamtwertung ging es in die grosse 9 Wochen Pause bis zum Harzcup Showdown in Schierke…

 

 

IMG_1802Schierker Endurothon, in 2015 endlich wieder im Cup dabei, mit erweitertem Programm (Kurparksprint, Klapprad-Rennen), aber mit denselben anspruchsvollen Bergauf- und Bergabstrecken, die dieses Rennen in der Marathonszene einmalig machen. Ein würdiger und angemessener Abschluss dieser Rennserie, dazu ausgetragen an einem Wochenende mit Kaiserwetter, was will man mehr. Eine Woche vorher war ich mit Familie schon mal zum Antesten in Schierke gewesen (Sommerferien!) und gönnte mir auch diesmal die Anreise am Vortag mit Übernachtung im selben Hotel. Das stellte sich als guter Plan heraus, konnte ich doch alles äusserst entspannt angehen und sogar am Vortag nochmal die Beschaffenheit der Strecke testen und sogar meine Linie an den neuralgischen Streckenabschnitten nochmal verfeinern.

Am Renntag geht es dann angeführt vom Klapprad-König Ronny Honecker um 10:00 auf die MIttelstreckenrunde (14 km, 330 hm), die 3x zu befahren ist. Das Motto der Veranstaltung lautet übrigens: Hör ich da ein Mutti? Ok, dies gilt wohl speziell für die Langstrecke, deren An- und Abstiege gegenüber der Mittelstrecke noch einen drauflegen und dem Begriff Enduro eher die Ehre machen, aber auch die Mittelstrecke hält einiges an fahrtechnischen Herausforderungen bereit, gerade bei höherem Tempo. Aber es macht Spaß und das Flash scheint manchmal zu fliegen. Heute gibt's kein Vertun, das Selbstbewussstein ist da, die Power ist da und so steht am Ende ein 4. Platz AK zu Buche. Das reicht!

Und so stehe ich dann ganz am Ende der Rennsaison doch noch einmal dort, wo jeder Rennfahrer irgendwann mal hinwill, auf dem Treppchen.

IMG_0261(1) ThomasR (Kondensstreifen)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

26.04.2015 Bad Harzburg www.mtb-bad-harzburg.de
09.05.2015 Hohegeiß www.braunlage.de
28.06.2015 Sülzhayn https://www.facebook.com/suelzhayner
28.08.2015 Schierke www.endurothon.de

Fotos: Andrea und Markus Nothrof (4), Thomas Reich (1)

 

Seven Summits MTB Event am 4. Juli 2015

6„Unter Bergsteigern bezeichnen die “Seven Summits” 

die sieben höchsten Gipfel aller sieben Kontinente, deren Besteigung eine besondere alpinistische Leistung erfordern. Im Vergleich hierzu fallen die sieben höchsten “Gipfel” der Region Hannover eher bescheiden aus. Die Befahrung aller sieben Gipfel (inkl. Besteigung von fünf Türmen) an einem Tag summiert sich jedoch zu einem konditionell anspruchsvollen

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24h von Duisburg – Countdown 2014

Mitten im Herzen des Ruhrgebiets findet am 02./03. August 2014 eines der größten NONSTOP MTB-Rennen in Europa statt.

Bei den RHEINPOWER 24 Stunden von Duisburg powered by MountainBIKE stehen die Stollenreifen zu keiner Zeit still. In Einer, Zweier, Vierer oder Achter-Teams sind die Teilnehmer permanent auf einem 8,5 Kilometer langen Rundkurs im Landschaftspark Nord unterwegs und genießen die einzigartige Atmosphäre des zum Industriedenkmal umgebauten Hüttenwerks. Es siegt das Team mit den meisten Runden bzw. gefahrenen Kilometern.

…nur noch ein paar Tage, dann wird sich der Landschaftspark Nord in Duisburg wieder in einen lauten, staubigen Kessel verwandeln. 26 RADikale und viele freiwillige (mehr oder weniger…) Helfer sind schon am Packen um spaetestens am Freitag in den Pott aufzubrechen.

Vom Kuehlschrank bis zur Massageliege, 2 grosse Festzelte und etliche Biertischgarnituren werden die Moral oben halten und Fahrern sowie Helfern die Arbeit zu erleichtern.

Ihr findet uns im Fahrerlager in der hintersten Ecke von Sektor F in der Naehe der beruehmten Treppe…

Harzer Mountainbike Cup 2014

Dieses Jahr war der Harzer Mountainbike Cup als knackige Frühjahrsserie angelegt. Innerhalb von nur vier Wochen fanden die drei Rennen in Bad Harzburg, Hohegeiß und Altenau statt und bereits am 24.05. standen die Gewinner (und Verlierer) in der Cupwertung 2014 fest.

Nach dem sehr guten Ergebnis vom letzten Jahr und einer ganz passablen Vorbereitung (diesen Winter konnte man ja komplett durchfahren) ging es mit einigermassen hohen Erwartungen zum Auftakt nach Bad Harzburg. Diese Strecke hatte in der Vergangenheit ja meine Schwächen immer aufgedeckt (zu langsam in den ebenen Streckenabschnitten und den ruppigen Abfahrten) aber zumindest was die Abfahrten angeht hatte ich durch das Training mit dem starren Bike im Winter einiges an Leidensfähigkeit und Speed dazugewonnen. Für die Berge wähnte ich mich erst recht gut gerüstet.

Am Start fanden sich natürlich fast alle Konkurrenten vom letzten Jahr ein, aber es waren auch einige neue Namen dabei, offensichtlich aufgrund des natürlichen Alterungsprozesses jetzt reif genug für unsere Altersklasse der Vorruhestandsanwärter.

Wie immer war die Phase vor dem Start mit nervöser Anspannung angefüllt gepaart mit dem Gefühl von Pudding in den Beinen und der Überzeugung, so keinen einzigen Berg mehr hochzukommen. Wie ebenfalls immer ist dies mit dem Start schlagartig wie weggeblasen wenn man nach den überstandenen Drängeleien der ersten Meter seinen Rhytmus findet und sich in die Schlange der keuchenden Gestalten Rad an Rad mit einreiht. Anbetracht der ca. 2 km nach dem Start wartenden Engstelle bei der Einfahrt in den steilen Singletrailanstieg bemühte ich mich, wieder weit vorne dabei zu sein um den bei den langsameren Fahrern immer entstehenden Staus zu umgehen. Dies klappte zwar soweit aber fast war ich diesmal das Hindernis, hatte ich doch beim Herunterschalten im Steigungsbeginn gleich mal einen Ketttenklemmer. Zum Glück war der schnell beseitigt und ich konnte ohne grossen Zeitverlust weiterfahren. Die erste der drei 19 km Runden nahm gut ihren Lauf und die ruppigen schnellen Trailabfahrten konnten einem noch ein Lächeln ins Gesicht zaubern.

IMG_0697Die zweite Runde war soweit auch noch gut aber die Beine wurden schon etwas müder. Zu Beginn der 3. Runde war er dann da, der Konkurrent, der mich bisher fast immer im letzten Teil des Rennes von hinten kommend kassiert hatte. Diesmal konnte ich ihm bergauf noch folgen, bis ich dann im flacheren Stück wegen eines Durchhängers zurückbleiben musste. Da ich mich anschliessen etwas erholte, konnte ich wieder in Sichtweite auf ihn auffahren und malte mir schon aus, wie ich am letzten Anstieg der Strecke auf ihn aufschliessen würde. Als ich in diese Steigung einfuhr war aber schlagartig klar, daß es damit nichts werden würde. Aufgrund beidseitig einsetzender Krämpfe musste ich im Schongang hinaufkurbeln um den Krampf wegzufahren und hätte es auch fast nicht mehr auf dem Rad ins Ziel geschafft, weil die Krämpfe auch im letzten Flachstück nochmal wiederkamen. Letztlich hatte ich dann ca. 2 Minuten auf meinen Konkurrenten verloren (Letztjahres 2. der Gesamtwertung) der wiederum ca. 1 Minute hinter dem letztjährigen Gesamtsieger lag.

Gar nicht so schlecht, möchte man meinen, wenn man die weiteren 4 Fahrer davor vernachlässigt, von denen der erste ca. eine halbe Stunde Vorsprung auf den Zweiten hatte. Das sind natürlich Welten und so war die erste Standortbestimmung der Saison schon mal etwas ernüchternd, trotz eines akzeptablen 7. Platzes (AK) und um 24 Minuten gegenüber 2013 verbesserter Zeit (ok – die Strecke war wohl auch etwas schneller).

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Die Herbstmüdigkeit ist überwunden, die RADikalen radeln wieder! 

…beim MTB-News.de Winterpokal!

Schnee und Eis sind dir egal? Niedrige Temperaturen schrecken dich nicht? Dann hast du auch diesen Winter wieder die Möglichkeit, vom 04.11.2013 bis zum 30.03.2014 deine Trainingszeiten mit denen vieler anderer Mountainbiker der Internet Bike Community zu vergleichen, dich zusätzlich zum Sport treiben zu motivieren und am Ende vielleicht sogar ganz oben auf dem Trainingsolymp zu stehen!

35 RADikale in 7 Teams sammeln fleißig Punkte um der Strafe des Schlechtplaziertesten zu entgehen: Das Team mit den wenigsten Punkten "darf" zur Saisoneröffnung Kuchen backen! Nen kleinen internen Kampf zw. Hannover und Verden gibt es natürlich auch…

Hier noch die Teamübersicht mit dem aktuellen Punktestand:

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Grosse Ereignisse werfen ihre Schatten…

..lange im Voraus…

skyder.de

Heute startete die Anmeldung fuer die 24h von Duisburg 2014. Innerhalb weniger Minuten sind alle Startplaetze ausgebucht gewesen. 470 Teams und fast 2000 Sportler werden Anfang August naechsten Jahres wieder im Landschaftspark Nord auf Schlaf verzichten und eine riesige Party feiern!

Die Freien RADikalen haben 6 Teams gemeldet, ein 2er Mixed, zwei 4er, zwei 4er Mixed und ein 8er Team gehen an den Start. Damit wird es wieder eine RADikale Rekordbeteiligung mit 26 Startern und wir sind eine der groessten Gruppen im Fahrerlager.

Lasst das Training starten!

IMG_5263_215. Schöninger MTB Cup 25.08.2013

Wenn Ihr das Bild ganz aufmerksam betrachtet werden Euch 2 Starter in Grün auffallen; dies war in diesem Jahr die mit Abstand höchste Anzahl Freier RADikaler bei einem Mountainbikerennen. Beflügelt durch die Teilnahme des Teamkameraden Uwe hatte ich mich diesmal direkt in der ersten Startreihe aufgestellt. Für die anstehenden 33 km bei besten Bedingungen war ein echtes Sprintrennen zu erwarten und nach den ersten ca. 500m auf Aspahlt und Schotter bog die Strecke in einen nicht enden wollenden Singletrackslalom um die Bäume herum ein wo Überholen schwierig werden würde. Dementsprechend vorgespannt ging es nach dem Start gleich mit einem Höllentempo den leichten Startanstieg hinan. Vorne hatten sich aus Übermut auch ein paar langsamere Fahrer platziert, die dann bald überholt wurden. Wie so häufig führt das zu Gedränge und ein Mitstreiter touchierte dabei derart mein Vorderrad, dass ich 2- 3 Sekunden lang mit heftigem Lenkerpendeln zu kämpfen hatte und von Glück sagen konnte, dabei nicht gleich aus dem Rennen genommen zu werden.

 

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Mission (im)possible

Rennbericht vom MTB Marathon Zierenberg 18.08.13

Nachdem die Rennserie im Harz so unerwartet beendet wurde musste ich mir neue Ziele für den Rest der Saison suchen. Wie schon zu erwarten war die Form von Rennen zu Rennen langsam aber stetig immer besser geworden und dies ermutigte mich jetzt als neue Vorgabe "Gewinnen" auf meine Fahnen zu schreiben. Das ist natürlich leichter gesagt als getan und um diese Mission nicht zu blauäugig anzugehen suchte ich mir ein Rennen aus, das für mich Aussicht auf ein gutes Abschneiden bot.

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Pokal oder Spital in Hohegeiß

Reich_IM7_7800_2MP_2Samstag, 08.06.2013, dritte Runde im Harzer Mountainbike Cup, Ort des Geschehens: Hohegeiß

Nachdem alle MTB-Rennen im Norden bisher Regen,  Schlamm und überwiegend einstellige Temperaturen vorzuweisen hatten lachte den relativ spärlich angereisten Startern diesmal die Sonne. Was für eine Erleichterung, ganz in kurz, am Start nicht frieren müssen und dazu die Vorfreude auf ein schnelles Rennen. Dem Veranstalter war die Strecke wohl letztes Jahr ein wenig zu schnell gewesen, daher wurde sie für dieses Jahr etwas modifiziert und im ersten Stück nach dem Start auf einen etwas anspruchsvolleren Streckenverlauf mit schnellen Trailanteilen umgestellt.

Da dies schon vorab bekannt war bin ich den neuen Teil zum Warmfahren vor dem Rennen nochmal abgefahren. Ja, das war schon spannender als im letzten Jahr, gleich nach dem Start in schnelle Singletrail-Bergabpassagen auf der Wiese und im Wald, dazwischen verschiedene kurze knackige Anstiege. Insgesamt ein schöner Verlauf, aber nicht gerade das, was man direkt nach dem Start im ganzen Feld zum Einstieg haben möchte. Also schön abgefahren bis ich dachte das war’s, da kommt nichts mehr (Denkste)…

Dann zurück zum Start, Aufstellung hinter den Langstrecklern, die als erste auf die Strecke gingen. Nochmal die Konkurrenz beäugen, Gel eingeworfen und ab mit dem Startschuss. Gleich erstmal einige hundert Meter den Berg hoch, am Hotel Panoramic vorbei und in den Trail einsortiert. Bis hierher lief alles besser als befürchtet, alle reihten sich brav hintereinander ein, kein Rempeln, keine wilden Überholmanöver und vom Speed her hatte ich mich gut einsortiert. Den Konkurrenten direkt im Nacken ging’s den Berg hinunter.

Und dann kam die Stelle, bis zu der ich die Strecke schon abgefahren war und dahinter kam dann die Stelle, wo es auf rutschigem Waldboden erst steil bergab und dann unten in eine Linkskurve ging. Und da es vorher so gut gelaufen war hatte ich hier ein ziemliches Tempo drauf, mit Bremsen war auf dieser Abfahrt nicht mehr viel und so musste ich diesem forschen Auftreten schließlich unten Tribut zollen und schmiß das Roß zur Seite. Es reichte gerade um die erste Schmerzreaktion des Körpers abzurufen da kam auch schon der nächste herunter und ich musste zusehen Roß und Reiter in Sicherheit zu bringen um nicht Ursache einer Massenkarambolage zu werden. Am Rad war erstaunlicherweise nichts passiert (da geht natürlich der erste Blick hin :-)), nicht mal die Kette runtergesprungen, also musste ich nur meine beiden Trinkflaschen wieder einsammeln die aus den Haltern gefallen waren und hinterher. Aua, jetzt schmerzte das linke Knie ein wenig und der Arm schien etwas zu bluten, aber egal, jetzt hatte ich Wut im Bauch! Nach wenigen Minuten waren die Schmerzen verflogen und es lief wieder rund, jezt kam der konditionell fordernde Teil der Strecke. Und jetzt lief es. Bald hatte ich wieder zur Konkurrenz aufgeschlossen und konnte mich dann in den Anstiegen absetzen. Dies war auch notwendig denn wie fast immer bekam ich im langen Flachstück zum Ende der Runde wieder Probleme, ein hohes Tempo beizubehalten. Also beendeten wir die erste Runde gemeinsam und machten uns auf die zweite. Da ich vorgewarnt war ließ ich es diesmal etwas ruhiger angehen und konnte die fragliche Stelle diesmal meistern, allerdings wieder nicht ohne Probleme. Uff – nochmal gut gegangen.

Der Rest ist eigentlich schnell erzählt, da ich diesmal nicht wieder aufholen musste konnte ich mich nach der Trailpassage gleich absetzen und lag bis zu 3/4 des Rennens auf dem 2. Platz in meiner AK. Aber die langen Flachpassagen wurden mir dann zum Verhängnis, ich musste einen anderen, von hinten plötzlich auftauchenden Konkurrenten ziehen lassen. Trotzdem war ich sehr zufrieden, konnte ich doch zum 2.mal in Folge einen 3. Platz einfahren. Im Ziel habe ich mir dann erstmal den Arm bei den Johannitern verbinden lassen, das sah cooler aus bei der Siegerehrung mit Verband.

Hier nochmal das Ergebnis:

Senioren 2 (Mittelstrecke, 44.00 km)
 PL Start-Nr  Fahrzeit  Durchschnitt  Rückstand
3 239 REICH, Thomas Freie RADikale 02:09:02 20.46 0:08:17